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Endlich haben wir uns sortiert. The show will go on. Es wird Plan C werden, aber dazu unten mehr.

Unser Versuch mit einem veganen Imbissstand auf Hannovers Wochenmärkten zu bestehen, erwies sich wirtschaftlich als nicht tragfähig. Bei allem Idealismus, schöne Worte, Gedanken und Absichten sind kalorienarm und machen nicht satt.

Unser Leitgedanke bleibt bestehen: Vermeide es mit deinem Tun Umwelt, Tiere und Menschen zu schädigen, nütze ihnen.

Was wir tun, muss Sinn ergeben, sich decken mit unserer Vision und unseren Werten. Das ist eine große Herausforderung. Schließlich gehören wir schon zu den „Frühergeborenen“ und  geben mit unserem Ausscheren aus den üblichen gesellschaftlichen Bahnen viel Sicherheit auf. Manchmal befallen uns Ängste, ob wir es uns gelingt ein wirtschaftlich tragfähiges Modell zu kreieren. Aber so ist es nun mal, wenn man seine geliebte, bequeme, kuschlige Komfortzone verlässt.

Die letzten zwei Jahre mit unserer „Veganisierung“, unserer beruflichen Neuorientierung, der Gründung unserer Firma vegandi und besonders die Zeit auf dem Wochenmarkt, waren die aufregendsten, spannendsten Zeiten seit langem. Wir beide haben so viel gelernt wie nur zu Kinderzeiten und das fühlt sich richtig, richtig gut an.

Es geht uns darum, mit unserem Handeln ein wenig am Aufbau einer fairen und gerechteren Welt mitzuwirken. Kurz gesagt: ein bisschen die Welt retten 😉

Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Frage warum wir nichts getan haben gegen Krieg, Elend, Hunger, Verschwendung von Ressourcen, Umweltzerstörung, Tierleid und die Ausrottung von ganzen Arten in Flora und Fauna, möchten wir niemals beantworten müssen.

Und was wollen wir jetzt konkret tun?

Unser Plan ist es ein Café mit veganen Angeboten zu eröffnen, möglichst in Bio-Qualität.

Eine Frischetheke im Café für selbst gemachte Aufstriche, Salate und veganen „Käse“, soll es auch geben.

Ein Muss ist das Nachhaltigkeitsregal im Café, bestückt mit Produkten, die unsere Umwelt möglichst wenig schädigen, recycelbar sind und falls nicht mehr benutzbar dem Nährstoffkreislauf wieder zugeführt werden können, schadstofffrei.

Dazu soll bei uns eine „Plattform“ regionale Produkte von  A – Z entstehen.

Außerdem planen wir im Café ein gemeinnütziges Bücherregal aufzustellen.
Die Idee ist, dass Unterstützer ihre alten Bücher mitbringen und sie in das Regal stellen.
Diese Bücher wollen wir verkaufen.
Das Geld wird zu 100 % in Projekte für Kinder und Jugendliche in der Dritten Welt fließen.
(Preisfindung: günstigster Preis am Markt, Spenden sind willkommen).

Es gibt noch jede Menge weitere Ideen, alles werden wir nicht auf einmal verwirklichen können, auch wenn wir es gerne würden.

Was fehlt, ist die Location! Wir brauchen einen schönen Platz für das Café – sachdienliche Hinweise sind hochwillkommen. Immer her damit!

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