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… ist stärker,  als der Hass.

 

Antworten finden in einer Situation, in der es keine Antworten gibt?

Wie so oft in der letzten Zeit fehlen mir die Worte, aber ich will welche finden:

Mein tiefes Mitgefühl gilt den Opfern Anschlages auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche und allen, die am Montag dort ihre liebsten Menschen verloren haben oder noch um einen lieben Menschen bangen.

Ebenso denke ich an alle anderen Betroffenen von Terroranschlägen, Gewalt und Kriegen.

Es gilt auch denjenigen, die – weit weg von uns in unseren behaglichen, warmen Wohnungen – in den Krisengebieten dieser Welt sterben und verhungern, weil irgendein kleines (krankes) Ego Angst hat und deshalb immer wieder gewalt-tät-ig nach Macht schreit und Recht haben will, anstatt den Weg der Verständigung, der Liebe und des Friedens zu wählen.

Ich fühle mich hilflos, angesichts von so viel Gewalt und Armut und Ungerechtigkeit.

Die Instrumentalisierung dieses Leides, für die eigenen, niederen Zwecke durch die „üblichen Verdächtigen“, kotzt mich gerade mal wieder mächtig an, aber sowas von!

Mir stellen sich immer intensiver und verzweifelter die Fragen nach dem WARUM. Wie kann das alles sein? Was ist da nur mit uns Menschen?

Wird es jemals einen Weg, raus aus dieser sinnlosen Gewalt und Hass geben und was kann ich, was können wir alle tun?

Gestern habe ich ein „Friedensgebet“ (das Franz von Assisi zugeschrieben wird) im Netz gefunden.
Obwohl ich kein (gottes)gläubiger Mensch bin, mag ich es hier wiedergeben, weil es mich berührt und meiner Meinung nach die wohl geeignetste Antwort auf die vielen Fragen ist, wenn man/ich/wir versuchen uns diesen Worten zu öffnen:

Mache mich zu einem Werkzeug des Friedens.
Dass ich Liebe übe, da wo man mich hasst;
dass ich verzeihe, da wo man mich beleidigt;
dass ich verbinde, da wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, da wo Irrtum herrscht;
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel ist;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Dein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Lass mich trachten:
nicht, dass ich getröstet werde, sondern, dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern, dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern, dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

 

Hiererzu  passt ein Spruch der fantastischen WortKünstlerin  „Barbara.“ :

Hass ist krass, Liebe ist krasser

 

 

Und jetzt noch ein bischen Musik, … Hoffnung, Motivation und Balsam für Seele

John Lennons Friedenslied „Imagine“. fast 45 Jahre alt, hat von seiner Aktualität und Kraft auch heute nichts verloren.

Imagine all the people living life in peace …

Ein Lied mit einer einfachen Botschaft, die so schwer umzusetzen  ist. Und es will umgesetzt werden.   Das Lied fordert uns auf etwas zu tun oder es uns wenigstens schon mal vorzustellen, zu träumen.

 

Imagine        & 

 

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